Mediterrane Diät und Herz- und Kreislauferkrankungen

Eine Mediterrane Diät soll einen besonderen Gesundheitswert besitzen. Sie zeichnet sich durch den vermehrten Verzehr von Früchten, Gemüse, Olivenöl, Fisch und ggf. Wein aus. Rotes Fleisch und Süßwaren werden eher vermieden.
Um die Aussage genau zu untersuchen wurde eine große Kohortenstudie mit über 7000 Teilnehmern durchgeführt. Die Teilnehmer waren zwischen 55 und 80 Jahren alt und gehörten zur Risikogruppe für Herzkreislauferkrankungen. Alle Teilnehmer hatte keine Herzkreislauferkrankungen als die Studie begann. Alle hatten aber mindestens 3 Risikofaktoren wie Typ 2 Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, erhöhtes LDL-Cholesterin, Übergewicht oder eine positive Familienanamnese mit koronarer Herzkrankheit. Die Studie begann 2003. Es wurden 3 Gruppen gebildet. Die ersten beiden bekamen eine mediterrane Diät verschrieben mit zusätzlich einmal Olivenöl und einmal mit einer Nussmischung. Die dritte Gruppe bekam eine Diät geringem Fettanteil. Die beiden Gruppen der mediterranen Diät bekamen keine Anweisung weniger Fett zu essen und alle 3 Gruppen bekamen keine Anweisung weniger Kalorien zu essen.
Es zeigte sich ein signifikanter protektiver Schutz der mediterranen Diät, sodass die Studie aus ethischen Gründen abgebrochen werden musste um der Gruppe der nicht-mediterranen Diät diese auch zu empfehlen. Das Risiko sank um 30 % in beiden Gruppen der mediterranen Diät.
Es wird von einem synergistischen Effekt ausgegangen mit einem Einfluss auf Blutfette, Insulinsensitivität, Schutz vor freinen Radikalen, Entzündungsparametern und auf den Blut-Gefäßstatus.

Eine mediterrane Diät mit Fischverzehr ist reich an Omega 3 Fettsäuren, Polyphenolen, Proanthocyanidine und weiteren wichtigen sekundären Pflanzenstoffen.

Die Effekte der Studie können durch eine gezielte Lebensführung mit Stressabbau und Stressbewältigungsstrategien, körperliche Ertüchtigung, einem gesunden Schlaf/Wachrhythmus und einer gezielten Substitution mit Vitalstoffen unterstützt werden.

  • Oligomere Proanthocynidine (OPC) aus Traubenkernen zu Verhinderung der Oxidation von LDL-Cholesterin
  • Resveratrol
  • Omega 3 Fettsäuren vorzugsweise aus Krillöl da die Omega 3 Fettsäuren an Phospholipide gebunden sind
  • Tocotrienole
  • L-Arginin als Gegenspielder ovon ADMA und als Blutdruckmittel
  • Vitmain B12, b6 und Folsäure für einen gesunden Homocysteinspiegel
  • Coenzym Q10

Die Studie ist erschienen im
New England Journal of Medicine 2013; 368:1279-1290April 4, 2013
Autoren: Miguel Angel Martínez-González et al
Primary Prevention of Cardiovascular Disease with a Mediterranean Diet

[ratings]

3 Gedanken zu „Mediterrane Diät und Herz- und Kreislauferkrankungen

    1. Alexander Michalzik Artikelautor

      Sehr geehrter Herr Pascal Pape, es handelt sich bei diesem Blog um eine rein nicht kommerzielle Seite. Ich biete deshalb auch hier keine Produkte an, bitte haben Sie hierfür Verständnis. Dies ist auch rechtlich gar nicht möglich. Krillöl hat 2 wesentliche Vorteile vor Fischöl. Im Krillöl sind die Omega 3 Fettsäuren an Phospholipide gebunden, bei Fischen in der Regel an Triglyceride. Phospholipide haben eine sehr wichtige Aufgabe in den Zellmembranen. Auch dürfte die Bioverfügbarkeit der Omega 3 Fettsäuren gebunden an Phospholipide höher sein. Entscheidend finde ich auch, dass Krillöl wesentlich weniger mit Schwermetallen belastet ist als Fischöl. Wichtig ist auch, dass die Kapseln dicht sein müssen damit die Öl nicht oxidieren.
      Mit freundlichen Grüßen
      Alexander Michalzik

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

**** Zur Sicherheit - bitte rechnen - DANKE **** * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>