“Uncoupling” der NOS fördert die Tumorbildung

Die NO Produktion im menschlichen Organismus ist von entscheidender Bedeutung für sehr viele Stoffwechselvorgänge.
Die Regulierung des Blutdrucks und die Infektabwehr seien exemplarisch genannt. “Uncoupling” der NO-Synthasen bedeutet, dass durch bestimmte Einflüsse nicht mehr das wichtige NO produziert wird. Stattdessen entstehen gefährliche Radikale wie Superoxid und Peroxynitrit. Das Uncoupling geht wohl mit einem reduzierten Verhältnis zwischen Tetrahydrobiopterin und Dihydrobiopterin (BH4:BH2) einher. Dies konnte in den Zellen verschiedener Tumore gezeigt werden.
Die vermehrte Bildung von Superoxid und Peroxynitrit bewirken eine Tumorprogession und Wirken dem kontrollierten Zelltod (Apoptose) der Tumorzellen entgegen.
Durch Erhöhung des Verhältnisses von BH4 zu BH2 kann sich die Expression von β-Catenin, einem Protein welches die Tumorerkrankung fördert, verringern. Die NF-κB Aktvität kann durch einen höheres Verhöltnis von BH4 zu BH2 verringert werden.
Studie erschienen in der Zeitschrift
“Molecular Cancer Research”
Einfluss des Uncoupling der NOS auf Tumore

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